Kärnten goes LinkedIn: Tipps fürs digitale Business-Netzwerk

Die Bedeutung von Online-Netzwerken ist im Zeitalter der Digitalisierung für Unternehmen, Fachleute und ArbeitnehmerInnen unbestreitbar. LinkedIn nimmt als Plattform für berufliches Netzwerken, den Austausch von Ideen sowie die Anbahnung von Geschäftsbeziehungen zunehmend eine wichtige Rolle ein. Mit mittlerweile 2,3 Millionen NutzerInnen wächst das Business Network auch in Österreich seit Jahren und hat spätestens 2021 Xing als digitales Berufsnetzwerk überholt. Damit auch Sie auf der Überholspur bleiben, haben wir am Ende des Artikels ein besonderers Zuckerl für Sie!

Mit mehr als 40.000 UserInnen vernetzt sich auch Kärnten stetig weiter online – Tendenz steigend (Statista, 2023). So gibt es bereits einige Kärntner AkteurInnen, die verstanden haben, was für ein Potenzial im niedrigschwelligen Netzwerkangebot von LinkedIn steckt. Doch beginnen wir am Anfang: Eignet sich LinkedIn für alle, wie baut man ein starkes Profil auf und vernetzt sich klug?

Für wen ist LinkedIn relevant?

Dabei ist es zunächst wichtig, beim Überangebot digitaler Plattformen zu entscheiden, ob der LinkedIn Einstieg lohnenswert ist. Für wen empfiehlt sich das Netzwerk besonders?

  1. Für Unternehmen und DienstleisterInnen im B2B – Sektor.
  2. Für Unternehmen, auf der Suche nach qualifiziertem Personal.
  3. Für ArbeitnehmerInnen auf der Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen.

Die Frage nach dem Ziel ist sogleich ein guter Hinweisgeber in der Ausrichtung des Auftritts: Was soll mit dem Profil erreicht werden? Was ist das Ziel? Als UnternehmerIn / DienstleisterIn neue Aufträge generieren? Oder das Team durch fachkundiges Personal erweitern? Insbesondere für UnternehmerInnen lohnt sich die Nutzung von LinkedIn, denn hierüber können Geschäftskontakte geknüpft, Aufträge generiert oder Verkäufe angebahnt werden.

Prognosen zur Social Media Nutzung in Unternehmen
Wenn man MarketingentscheiderInnen weltweit befragt, welche Social Media Präsenzen künftig ausgebaut werden sollen, belegt LinkedIn nach YouTube und Instagram Platz 3. Besonders im B2B-Bereich kristallisiert sich heraus, dass LinkedIn mit großem Abstand die Nummer 1 der bevorzugt genutzten Plattformen ist (Social Media Examiner, 2023).

How to LinkedIn

Das wissen auch David Moritz und Patrick Markun von easyplus.media, die schätzungsweise bereits 50% ihrer geschäftlichen Kontakte über LinkedIn knüpfen. Wir haben sie gefragt, wie man es also richtig macht. Die Klagenfurter gründeten zu Beginn des Jahres ihre Werbeagentur und haben sich unter anderem auf Social Media Marketing und Social Recruiting spezialisiert. Im Februar boten die Experten grade erst einen Vortrag zum Thema „Social Media Marketing“ im Festsaal der Wirtschaftskammer auf Einladung der WK-Bezirksstelle und JW Klagenfurt.

Kärnten goes LinkedIn: Tipps fürs digitale Business-Netzwerk
Patrick Markun CEO & Co-Founder von easyplus.media
Kärnten goes LinkedIn: Tipps fürs digitale Business-Netzwerk
David Moritz CEO & Founder von easyplus.media

 

 

 

 

 

 

 

 

Die beiden Profis raten, beim LinkedIn-Einstieg den Fokus auf Vervollständigung des Profils sowie ein qualitatives Foto zu legen. Denn ein vollständiges Profil wird besser geranked. Speaking of Ranking-Algorithmus: LinkedIn hebt sich von anderen Social Media Plattformen durch ihre konsequente Transparenz in der Bekanntmachung der Algorithmen deutlich ab. Gerade deshalb ist es wichtig, den Empfehlungen zur Profilbefüllung seitens LinkedIn zu folgen. Ebenso wie die aktive Nutzung der Plattform. Heißt konkret: Beiträge erstellen, liken, Kontaktanfragen versenden, Kommentare schreiben oder relevanten Gruppen beitreten und sich als ExpertIn bei Problemstellungen positionieren. Die eigenen Beiträge können dann im Profil im Bereich „Fokus“ angepinnt werden.

Tipp: Mindestens vier Beiträge sollten fixiert werden, denn der Algorithmus auf LinkedIn ist durchaus klickbasiert. Je mehr Klicks ein Profil generiert, desto relevanter wird es eingestuft.

Die Quicktipps von den easyplus.media Gründern im Überblick

  1. Befolgen Sie beim Aufbau Ihres Profils die Empfehlungen von LinkedIn.
  2. Ein professionelles Foto gehört zum A & O Ihres Auftritts.
  3. Nutzen Sie das Titelbild im Profil für einen Call-to-Action.
  4. Wählen sie einen Profilslogan, um sich als ExpertIn zu zeigen, einen Call-to-Action oder einen markanten Spruch zu platzieren.
  5. Engagement is key: Keine Scheu beim Versenden von Kontaktanfragen, Beiträge zu liken und sie zu kommentieren.
  6. Ein klares Ziel vor Augen hilft Ihrem Auftritt: Was möchten Sie erreichen?
Was ist ein Call-to-Action?
Ein Call-to-action fordert die LeserInnen auf, aktiv etwas zu tun. Er sollte idealerweise 3-4 Wörter enthalten. Zum Beispiel: “Kostenloses Erstgespräch buchen!”

Best Practice

Wie ein professioneller LinkedIn Auftritt aussehen kann, zeigt das Profil von Patrick Markun. Hier darf man sich gern ein wenig inspirieren lassen.

Kärnten goes LinkedIn: Tipps fürs digitale Business-Netzwerk
Best Practice: LinkedIn Profil Patrick Markun

Eine viel diskutierte Frage, ob es notwendig sei ein Premium-Profil zu erstellen, beantworten Patrick Markun und David Moritz mit „Notwendig ist das für den Einstieg nicht und auch kein Garant für einen erfolgreichen LinkedIn-Auftritt.“ Viel wichtiger sei es, erst einmal anzufangen und keine Angst zu haben. Und bei Bedarf unterstützen die beiden auch gern bei der Erstellung oder Optimierung des Profils, fügen sie mit einem Zwinkern hinzu.

Ein besonderes Zuckerl für unsere Community

Wer davon Gebrauch machen und ein wenig mehr in die Tiefe gehen möchte, sollte nun gleich den Kalender zücken. Denn für unsere LeserInnen und AbonenntInnen hat sich easyplus.media ein tolles Goodie überlegt: Interessierte bekommen kostenlos einen maßgeschneiderten Contentplan im Wert von 100,00 €, um die Online-Präsenz zu optimieren. Alles, was Sie dafür tun müssen, ist einen Termin zu buchen. Und nicht vergessen: schauen Sie doch gleich mal bei LinkedIn vorbei und vernetzen sich mit uns. Let’s network!

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