Vernetzt, bevor die Bahn verbindet

Noch bevor die Koralmbahn die Süd-Nord-Achse verbindet, schlägt LANNER Media bereits eine digitale Brücke. Mit 70 Standorten in Graz und Kärnten schafft das Unternehmen aus Hermagor Sichtbarkeit, wo andere noch planen. Die größte LED-Wand der Steiermark wird dabei zum Symbol einer neuen, vernetzten Wirtschaftsregion.

Mit seiner Marke monitorwerbung hat Unternehmer Andreas Lanner den Schritt ins Nachbarbundesland gewagt. Herzstück ist die 40 m² große Video-Wall bei der Stadthalle. Sie zieht täglich bis zu 130.000 Sichtkontakte an und zählt damit zu den aufmerksamkeitsstärksten Werbestandorten Österreichs.

Pionierleistung vor der Bahn-Inbetriebnahme

„Was für andere noch Zukunftsmusik ist, leben wir bereits vor“, sagt Lanner. „Wir wollen die Sichtbarkeit von Unternehmen aus Kärnten in der Steiermark stärken – und umgekehrt.“ Mit der Ausweitung des Portfolios über Kärntens Bezirke hinaus positioniert sich das Unternehmen als digitaler Brückenbauer, der schon heute das Potenzial der neuen Süd-Nord-Achse nutzt.

Zukunftsmarkt Graz

Die Präsenz in Graz ist mehr als ein Expansionsschritt – sie ist Teil einer langfristigen Strategie. „Rund zehn Prozent unserer Umsätze in Kärnten werden bereits durch Buchungen aus Wien generiert. Unser Ziel sind 25 Prozent, und Graz ist dafür ein zentraler Zukunftsmarkt. Ein eigenes Büro vor Ort ist daher der nächste logische Schritt“, kündigt Lanner an.

Kooperation mit Messe Congress Graz

Die Bundesländer Kärnten und Steiermark verschmelzen auf der Landkarte zu einem Wirtschaftsraum.
LANNER Media verbindet Kärnten und die Steiermark schon heute digital.

Besonders sichtbar wird die Partnerschaft mit der MCG, die die Stadthalle, das Congress sowie weitere Eventstandorte betreibt. Künftig sollen die monitorwerbung-Flächen in Kärnten auch von den steirischen Eventverantwortlichen verstärkt genutzt werden. Der Grund liegt auf der Hand: Mit der Koralmbahn wächst das Einzugsgebiet, und die Kärntner Zielgruppe rückt stärker in den Fokus der steirischen Veranstalter.

Digitales Netz als Standortfaktor

Mit 70 Standorten in Graz und einem dichten Netz in Kärnten zeigt monitorwerbung, wie sich Wirtschaftsräume schon heute digital verknüpfen lassen. Das Konzept geht über klassische Außenwerbung hinaus – es ist Standortentwicklung im besten Sinn: präsent, flexibel und zukunftsgerichtet.

Im Interview

M.U.T.: Wann habt ihr in der Steiermark begonnen?

Andreas Lanner: Mein Sohn Sebastian, Geschäftsführer von monitorwerbung national, hat bereits vor drei Jahren eine Vermarktungskooperation mit einem steirischen DOOH-Anbieter aufgebaut. In unserem Portfolio befinden sich also schon länger zahlreiche Premium-Standorte, darunter die LED Walls bei den großen Shoppingcentern wie in Seiersberg. Wir kennen den steirischen Markt also sehr gut. In Summe betreiben wir aktuell rund 70 digitale Standorte in der Steiermark – Tendenz steigend.

Inwiefern hat euch die Koralmbahn-Fertigstellung zusätzlich gepusht?

Wir denken bei LANNER Media nicht nur entlang der Koralmbahn. Unser Fokus liegt auf der gesamten Steiermark und darüber hinaus. Im Herbst zum Beispiel errichten wir eine doppelseitige LED-Wall an der Friesacher Straße (Grenze Kärnten/Steiermark), um die Wirtschaftsräume rund um St. Veit, Friesach,  Althofen und Judenburg besser zu vernetzen. Dass der Bedarf vorhanden ist, merken wir sehr deutlich. Der Koralmtunnel wird uns definitiv weiteren Aufwind bringen. Wir nutzen diesen Impuls aber schon jetzt, gestalten den wirtschaftlichen Brückenschlag aktiv mit und haben die Weichen dafür gestellt, dass unsere Kunden ihre Botschaften gezielt dort platzieren können, wo sie das größte Potenzial sehen – egal ob in Kärnten oder der Steiermark.

Welches Risiko bringt die Öffnung Richtung Steiermark mit sich?

Ich sehe weniger Risiko als vielmehr eine riesige Chance: Der neue Wirtschaftsraum mit 1,8 Mio. Menschen ist enorm attraktiv. Das eigentliche Risiko besteht darin, diese Entwicklung zu verschlafen. Wer jetzt nicht investiert, könnte später den Anschluss verlieren.

Wo sehen Sie die größten Potenziale der digitalen Vernetzung beider Regionen?

Der große Vorteil ist, dass Klagenfurt und Graz näher zusammenrücken – die Distanz lässt sich künftig in nur 45 Minuten überwinden. Unser Job bei LANNER Media ist es, sichtbar zu machen, was daraus für beide Regionen an Vorteilen entsteht. Ob Tourismus, Wirtschaft, Bildung oder Jobangebote: Mit unseren LED-Walls und digitalen Screens schaffen wir flächendeckende Sichtbarkeit in beiden Bundesländern – und damit einen direkten Zugang zu jenem Zukunftsmarkt, der sich durch die Koralmbahn auftut. Ganz gleich, aus welcher Perspektive man ihn betrachtet. Ob in Bahnhöfen, Städten oder entlang wichtiger Verkehrsachsen: Unsere Kunden können ihre Marken und Botschaften im ’neuen Süden‘ Österreichs groß, modern und punktgenau inszenieren.

monitorwerbung auf einen Blick

  • Vermarktet rund 300 digitale Werbeflächen in Kärnten und der Steiermark
  • Einziger Anbieter mit digitaler Präsenz in allen Kärntner Bezirken
  • Rund 70 Standorte in der Steiermark
  • Größte LED-Wall der Steiermark mit 130.000 Sichtkontakten täglich
  • Wirtschaftsraum Kärnten–Steiermark umfasst rund 1,8 Mio. KonsumentInnen
Isabella Schöndorfer
Isabella Schöndorfer
Chefredakteurin
Ressorts: Wirtschaft | Politik, Hart | Herzlich, Wert | Voll, Life | Style
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