Unsere Berufswelt wird komplexer, die Wirtschaftslage fragiler. Umso wichtiger ist es für UnternehmerInnen und Führungskräfte, anpassungsfähig, entscheidungsfreudig und resilient zu sein, um Höhen und Tiefen gut zu meistern. Zwei ExpertInnen aus der Steiermark erzählen, wie sie Führungskräfte und UnternehmerInnen dabei unterstützen.
Kündigungswellen, Teuerung, Rezession: In der Wirtschaft nichts Neues. Auch wenn die Prognosen im Barometer mittlerweile positive Tendenzen aufweisen, entspannt sich die Lage nur langsam. Solch fragile Gegebenheiten wirken sich nicht nur ökonomisch, sondern auch mental auf Führungsverantwortliche und Selbstständige aus.

Eine Unterstützung für UnternehmerInnen und Führungskräfte im Wandel ist Monika Kletzmayr. Für die Business Coachin fängt eine gute Führung von Teams mit guter Selbstführung an: „Gelungene Selbstführung bedeutet für mich, die eigenen Emotionen und die eigene Energie zu kennen. Es geht darum, wahrzunehmen, was mich innerlich bewegt, und nach Störungen immer wieder in meine Balance zurückzufinden. Selbstführung heißt für mich nicht, dauerhaft stabil zu sein, sondern zu wissen, wie ich mich selbst regulieren kann“, erklärt sie. Für sie als Unternehmerin ist Selbstständigkeit ein emotionaler Rollercoaster, auf den man sich nicht in allen Bereichen vorbereiten kann.
Neben dem klassischen Business-Know-how – wie Ziel-, Umsatz- oder Verkaufsplanung, worauf man sich natürlich immer gut vorbereiten sollte – ginge es laut der Expertin vor allem darum, sich emotional sehr gut zu kennen. „Zu wissen, wie man sich in schwierigen Phasen auffängt und in Hochphasen dennoch die Füße am Boden behält, ist entscheidend“, ergänzt Kletzmayr, die in ihren Coachings die Grenzen zwischen beruflicher und persönlicher Entwicklung bewusst durchlässig hält.
Und was bedeutet „Resilienz“ jetzt genau für UnternehmerInnen?
„Resilienz bedeutet für mich die Fähigkeit, auch unter Druck klar zu bleiben und handlungsfähig zu entscheiden. Sie zeigt sich darin, Rückschläge nicht persönlich zu nehmen, sondern als Lernimpulse für nachhaltiges Wachstum zu nutzen“, erklärt der Erfolgsautor, Unternehmer, Managementtrainer und Coach, Andreas Herz.
Seiner Meinung nach sind realistische Erwartungen unerlässlich auf dem Weg zum Erfolg und die Unsicherheit fester Bestandteil unternehmerischen Handels, die es zu akzeptieren gilt. „Mentale Vorbereitung heißt auch, eigene Ressourcen bewusst zu pflegen und ein stabiles inneres Fundament aufzubauen“, ergänzt Herz, der außerdem Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich ist. Mit seinem interdisziplinären Team der „HerzResilienz“ unterstützt er Menschen, Teams und Führungskräfte dabei, sich im beruflichen Alltag klar zu orientieren und Handlungsmöglichkeiten bewusst zu reflektieren und zu nutzen.
Game Changer-Methoden für UnternehmerInnen & Führungskräfte
In Monika Kletzmayr Coachings geht es weniger um mentale, als um emotionale Fitness. Ein zentraler Game Changer sei für sie dabei die Fähigkeit, mit den eigenen Emotionen klarzukommen und diese in sich selbst zu lösen. Der Versuch, emotionale Probleme ausschließlich im Außen zu reflektieren, käme einer Sisyphusarbeit gleich, denn nachhaltige Lösungen würden immer zuerst im Inneren entstehen.
Andreas Herz‘ Game Changer-Methoden beziehen sich auf das Biofeedback und die Herzraten-Variabilitätsmessungen, eine wissenschaftliche Methode zur Messung der inneren Abläufe unseres vegetativen Nervensystems. Ergänzend setzt er bei seinen High Potentials und Leadership Coachings spezielle Atemtechniken, Reflexionsroutinen und klare mentale sowie emotionale Entscheidungsrahmen ein.

Was heißt das alles jetzt für die Wirtschaft?
Die aktuelle Wirtschaftslage wirke sich laut Andreas Herz immer wie ein Verstärker auf die UnternehmerInnen und Führungskräfte aus: „Bestehende mentale Stärken werden gefestigt, Schwachstellen jedoch schneller sichtbar. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein dafür, dass mentale Stabilität ein entscheidender Wettbewerbsfaktor ist“, spricht Herz aus Erfahrung.
Dazu ergänzt Monika Kletzmayr: „Ich sehe die angespannte Wirtschaftslage weniger allein als Faktor, sondern vielmehr die zunehmenden Anforderungen und Erwartungen als herausfordernd an. Probleme werden komplexer und lassen sich oft nicht mehr nachhaltig lösen. Dadurch entsteht eine starke Getriebenheit, unter der viele Führungskräfte leiden.“ Daher sei es laut Kletzmayr umso wichtiger, in den Coachings daran zu arbeiten, wieder in eine gelungene Selbstführung zu kommen, um das eigene Leben, das Wohlbefinden und die Arbeit aktiv zu gestalten und nicht nur Passagier der eigenen Lebensroutine zu sein.
Monika Kindermann-Kletzmayr
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Andreas Herz
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