Der steirische Frischekosmetikproduzent Ringana setzt erneut einen Impuls für Wirtschaft, Regionalentwicklung und moderne Lebensqualität. Im Jahr 2026 ist der Markteintritt in den Vereinigten Staaten geplant.
Ringana, der steirische Pionier für Frischekosmetik und hochwertige Supplements, setzt seinen Wachstumskurs entschlossen fort. Mit einer Reihe an Investitionsprojekten stärkt das Unternehmen nicht nur den Wirtschaftsstandort Hartberg, sondern schafft auch neue berufliche Perspektiven in der Region. Für die Oststeiermark ist diese Entwicklung zugleich ein wirtschaftlicher Impuls und ein Signal für zukunftsorientierte Standortpolitik – mit Effekten, die weit über die Unternehmensgrenzen hinausreichen.
Großinvestition im ehemaligen Frischewerk
Nach dem Bau des Ringana Campus in St. Johann in der Haide und dem Engagement im Lifestyle-Hotelprojekt „Mikeli“ in der Hartberger Innenstadt folgt nun der nächste Meilenstein: Der umfassende Ausbau des Standorts in der Hartberger Angerstraße. Das Gebäude, einst ein klassischer Supermarkt, wird derzeit in ein hochmodernes Kompetenzzentrum für Nahrungsergänzungsmittel transformiert.

Gesamtinvestition: 7,2 Millionen Euro
Mit einer Gesamtinvestitionssumme von rund 7,2 Millionen Euro entsteht ein Standort, der sowohl technologisch als auch logistisch neue Maßstäbe setzt. Neben der bereits etablierten Produktion der Ringana Caps setzt das Management künftig auf eine zusätzliche Linie für die beliebten Packs. Ergänzt wird der neue Standort durch erweiterte Verpackungsbereiche und optimierte Lagerflächen für Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigwaren – ein entscheidender Schritt, um schon bald den steigenden internationalen Bedarf zu decken.
Produktion auf Premium-Niveau
Eines der Kernelemente der Modernisierung ist die Errichtung eines umfassenden Hygienezonen-Konzepts. Kontrollierte Temperatur und präzise regulierte Luftfeuchtigkeit gewährleisten maximale Qualität und Produktsicherheit. Ein eigener Sensorikraum ermöglicht es zudem, Inhaltsstoffe, Konsistenzen und Geschmacksprofile wissenschaftlich zu evaluieren.

Ein besonderes Highlight – sowohl für Partner als auch für Kundinnen und Kunden – ist die geplante Besucherbrücke. Sie schafft Transparenz und erlaubt Einblicke in die laufende Produktion, ein Element, das bereits am Ringana Campus großen Zuspruch findet. Großzügige Büroflächen, Personal- und Materialschleusen sowie ein modernes Raumkonzept unterstützen zusätzlich effiziente Abläufe und ein angenehmes Arbeitsumfeld.
Arbeitsmarktboost in der Region
Mit dem Ausbau unterstreicht Ringana einmal mehr seine Rolle als einer der bedeutendsten Arbeitgeber der Region Hartberg-Fürstenfeld. Bereits 2025 ist das Unternehmen von 595 auf rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewachsen. Für 2026 wird die Marke von 1000 Beschäftigten erwartet. Allein am neuen Hartberger Standort sollen ab 2026 etwa 30 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen – ein starkes Signal für Menschen, die berufliche Stabilität, moderne Arbeitsbedingungen und regionale Verbundenheit schätzen.

„Wir sind stolz darauf, zu zeigen, dass große Erfolge aus einer starken regionalen Basis entstehen können – aus Hartberg und St. Johann in der Haide hinaus in die Welt. Heute zählen wir zu den größten Arbeitgebern der Region und bieten eine beeindruckende Vielfalt an Berufsfeldern“, so Andreas Wilfinger, Gründer und CEO von Ringana.
Globaler Blick: Expansion in die USA
Auch auf internationaler Bühne stehen die Zeichen klar auf Wachstum. Mexiko war 2023 das erste „Ringana-Land“ außerhalb Europas, 2025 folgten Kolumbien und die Türkei. 2026 plant der heimische Großbetrieb Markteintritte in den USA und in Peru. Die Gespräche vor Ort zeigen laut Co-CEO Michael Wannemacher große Bereitschaft, internationale Unternehmen zu unterstützen.
Der Schritt auf den US-Markt bietet enormes Potenzial – sowohl für die Marke selbst als auch für das gesamte internationale Partnernetzwerk.
Die globale Expansion ist nicht nur ein wirtschaftlicher Meilenstein, sondern stärkt auch die europäische Produktionsbasis in der Steiermark. Ein wachsender Weltmarkt bedeutet mehr Nachfrage, mehr Innovationen und langfristig auch mehr Sicherheit für den Standort Hartberg.
Zukunftsfitte Rahmenbedingungen schaffen
Um dieses Wachstum nachhaltig abzusichern, sucht das steirische Unternehmen aktiv das Gespräch mit politischen Entscheidungsträgern. Ziel ist es, jene wirtschaftlichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen zu schaffen, die erforderlich sind, um Investitionen in Österreich attraktiv zu halten.
„Wir wollen gemeinsam mit der Politik die Oststeiermark als zukunftsorientierten Wirtschaftsraum festigen“, betont Co-CEO Michael Wannemacher. Dazu gehören Themen wie Infrastruktur, Fachkräfteentwicklung, Planbarkeit und ein innovationsfreundliches regulatorisches Umfeld.
Seit 1996 steht Ringana für Frische, Nachhaltigkeit und Innovation – sowohl in der Naturkosmetik als auch im Bereich Nahrungsergänzungsmittel. Mit etwa 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem stetig wachsenden internationalen Netzwerk verfolgt das Unternehmen eine klare Vision: frische, wirksame und ethisch produzierte Produkte, hergestellt in Österreich. Weltweit sind mehr als 90.000 aktive Ringana-Partner (selbstständige Frischepartner) im Direktvertrieb tätig.
