Mit einem klaren Blick auf die wirtschaftliche Zukunft entlang der Koralmbahn wurde im Haus des Wirtschaftsbundes Steiermark der Launch des Online-Wirtschaftsmagazins M.U.T. gefeiert. Der Abend markierte einen strategischen Schritt: Das Magazin, das bisher ausschließlich in Kärnten erschien, erweitert seinen Fokus und berichtet künftig auch über Unternehmerinnen und Unternehmer, Innovationen und wirtschaftliche Entwicklungen aus der Steiermark.
Dieses Joint Venture bildet den eigentlichen Anlass der Veranstaltung – ein publizistischer Schulterschluss, der den entstehenden Wirtschaftsraum zwischen Kärnten und Steiermark begleiten und sichtbar machen soll. In ihren Grußworten griffen die beiden Wirtschaftskammer-Präsidenten Josef Herk (Steiermark) und Jürgen Mandl (Kärnten) diese Idee auf und betonten die Bedeutung der neuen wirtschaftlichen Achse, die durch die Koralmbahn entsteht. Die engere Vernetzung der Regionen eröffne neue Chancen für Unternehmen, Fachkräfte und Innovationen – und brauche Medienformate, die diese Entwicklung aktiv begleiten und Geschichten aus beiden Bundesländern erzählen, so die beiden Präsidenten sinngemäß.
Josef Herk hob das neue M.U.T.-Magazin als Beispiel für die Besonderheit des Wirtschaftsraumes im Süden Österreichs hervor: „Wir reden nicht lange um den heißen Brei herum, sondern wir setzen die Dinge um“, so Herk. „Ich bin davon überzeugt, dass diese Kooperation zwischen Kärnten und der Steiermark uns stärker macht“. Jürgen Mandl stieß ins gleiche Horn: „Es ist nicht nur der Name M.U.T., sondern auch unsere Geschichte – M.U.T. als Print-Medium weiter erscheinen zu lassen, schien uns nicht mehr richtig, wir wollten statt dessen lieber ein hervorragendes Online-Magazin machen“, so Mandl. Es gehe darum, mehr Schlagkraft aufzubauen und Geschwindigkeit aufzunehmen – ganz im Sinne der Koralmbahn, die die beiden Bundesländer verbindet.
Das Magazin M.U.T.: Bühne für Unternehmerinnen und Unternehmer
Die HerausgeberInnen Sylvia Gstättner und Jochen Pack stellten anschließend die inhaltliche Ausrichtung des Magazins vor. M.U.T. versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, Neues wagen und Wirtschaft gestalten. Mit der Erweiterung in die Steiermark soll dieser unternehmerische Spirit künftig noch breiter sichtbar werden – mit Stories aus einem gemeinsamen Wirtschaftsraum, der zunehmend zusammenwächst. „Es gibt so viele unternehmerische Geschichten, die es wert sind, erzählt zu werden“, Jochen Pack, und dafür braucht es ein zeitgemäßes Magazin – M.U.T. eben. Gerade in einem Wirtschaftsraum, der sich so dynamisch entwickelt, wie die Area Süd.“ Sylvia Gstättner ergänzte die Bedeutung des Unternehmertums, für das M.U.T. auch stehe: „Sich immer wieder neu erfinden, aus der Komfortzone herauszugehen, sich weiterzuentwickeln – das ist Unternehmertum in Reinkultur. Und das M.U.T.-Magazin ist ein exzellentes Beispiel dafür.“
Vier M.U.T.talks als Impulsgeber
Ein zentraler Programmpunkt waren vier inspirierende M.U.T.talks mit den UnternehmerInnen Heide Pichler, Linda Gollob, Markus Moser und Hannes Schreiner, die unterschiedliche Facetten unternehmerischer Praxis beleuchteten. Die Impulse reichten von persönlichen Erfolgswegen über Herausforderungen im Unternehmensalltag bis hin zu Fragen der Werte in familiengeführten Unternehmen. Die Talks machten deutlich, dass Mut vor allem dort entsteht, wo Menschen Entscheidungen treffen – oft unter Unsicherheit, aber mit klarem Gestaltungswillen.
M.U.T.moments: Begegnungen mit bekannten UnternehmerInnen
Bei den M.U.T.moments standen jene Unternehmerinnen und Unternehmer im Mittelpunkt, die bereits im Magazin porträtiert wurden und beim Event persönlich anwesend waren. Die Begegnungen mit Sarah Hofbauer, Kathrin Reisinger und Robert Buchberger zeigten, dass M.U.T. nicht nur ein Medium sein will, sondern ein Netzwerk, das Menschen verbindet, die Wirtschaft aktiv prägen.
Redaktion mit klarer Handschrift
Hinter dem Magazin steht ein zwölfköpfiges Redaktionsteam, das journalistische Expertise mit wirtschaftlichem Verständnis verbindet. Geleitet wird die Redaktion von Chefredakteurin Isabella Schöndorfer, die dem Magazin nun auch in der Steiermark jene klare journalistische Linie gibt, die es bereits seit vielen Jahren in Kärnten auszeichnet. Schöndorfer wird mit ihrem Team den inhaltlichen Ausbau im neuen Wirtschaftsraum maßgeblich mitgestalten. Ziel ist es, wirtschaftliche Themen nahbar, verständlich und zugleich fundiert aufzubereiten – und künftig die Perspektiven aus Kärnten und der Steiermark gemeinsam abzubilden.
Austausch und Vernetzung beim Buffet
Beim abschließenden Buffet nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Netzwerken. Gespräche über Kooperationen, neue Projekte und die Chancen entlang der Koralmbahn unterstrichen den Charakter des Abends: weniger klassische Präsentation, mehr Auftakt für eine neue wirtschaftliche Erzählung über Landesgrenzen hinweg.
Ein Start mit strategischer Bedeutung
Der Launchabend machte deutlich, dass M.U.T. künftig mehr sein will als ein regionales Wirtschaftsmedium. Mit dem Schritt in die Steiermark begleitet das Magazin den Aufbau eines neuen Wirtschaftsraums, der durch die Koralmbahn enger zusammenrückt – und setzt dabei auf Geschichten von Menschen, die diesen Wandel gestalten.
Fotos: Copyright Klaus Morgenstern
