Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo sind längst mehr als ein sportliches Großereignis. Sie sind eine internationale Bühne, auf der Regionen, Sponsoren und SportlerInnen gleichermaßen sichtbar werden. Für Kärnten bietet sich 2026 die Chance, sportliche Leistungen, wirtschaftliche Partnerschaften und regionale Strahlkraft miteinander zu verbinden. Wer sind also die Akteure vor und hinter der Bühne?
Für das heurige Gelingen sorgen nicht nur Top-AthletInnen aus allen Bezirken des Landes, sondern auch geballte Unternehmens-Kraft aus dem Süden Österreichs. Gemeinsam entsteht ein Netzwerk, das Spitzensport, Medienpräsenz und wirtschaftliche Wirkung vereint – und die Kärnten in der Welt des Sports bestens positioniert.
5 SpitzensportlerInnen für Kärnten
Mit dabei sind Sabine und Alexander Payer, Fabian Obmann, Martina Ankele sowie Eisschnellläuferin Vanessa Herzog. Sie vertreten Kärnten in Disziplinen, in denen sie weltweit zu den Besten gehören – ob auf dem Snowboard oder auf dem Eis. Sie liefern nicht nur sportliche Höchstleistungen, sondern verkörpern auch Werte wie Ausdauer, Fokus und Leistungsbereitschaft. Diese Eigenschaften machen sie zu starken BotschafterInnen für ihre Sponsoren und für die Region Kärnten.

Allen voran steht Alexander Payer, Weltcupsieger im Alpin-Snowboarden, der seit Jahren auf höchstem Niveau performt. „Harte Arbeit zahlt sich langfristig mehr aus als Talent“, sagt der Athlet, der im Skigebiet Simonhöhe aufgewachsen ist. Dort lernte er früh, wie wichtig Fokus ist – und dennoch den Moment nicht aus den Augen zu verlieren: „Ich versuche, das Rennen zu genießen, auch wenn der Druck groß ist.“ Seine Frau Sabine Payer, Weltcupsiegerin im Parallel-Riesenslalom, musste 2022 ihren olympischen Traum in Peking verschieben – jetzt kämpft sie in Italien wieder mit vollem Fokus. „Als Sportlerin wirst du nicht alt, wenn du ständig ans Limit gehst“, weiß sie aus eigener Erfahrung.
Martina Ankele steht vor ihrem Olympia-Debüt und zeigt, wie viel Mut und Willenskraft es braucht, um auf der größten Bühne des Sports zu bestehen – für sie ist das Adrenalin am Start der entscheidende Faktor. Fabian Obmann, ebenfalls im Parallel-Snowboard erfolgreich, ergänzt: „Ich bin ein Mensch, der von positiven Dingen angetrieben wird. Man muss schlagfertig und ausdauernd sein.“ Und Eisschnellläuferin Vanessa Herzog, die bereits zum vierten Mal zu den Winterspielen reist, zeigt trotz eines Trainingsrückschlags beeindruckende Entschlossenheit: „Ich habe intensiv daran gearbeitet, rechtzeitig für Olympia wieder meine Bestform zu erreichen.“

Hinter den Kulissen
Damit die Leistungen der Kärntner AthletInnen die volle Wirkung entfalten, braucht es professionelle mediale Begleitung. Hier kommen zwei Schlüsselakteure ins Spiel: Der Kärntner Filmemacher Thomas Miklautsch (NWS Films) und die erfahrene PR-Agentur von Simone van Slingerland, ebenfalls aus Kärnten – sie machen die Geschichte der Olympia-TeilnehmerInnen auf der Weltbühne sichtbar.

Miklautsch ist seit rund 30 Jahren als Filmemacher tätig. Seine Karriere begann im Spitzensport: 20 Jahre lang war er selbst als Windsurfer aktiv, Teil des Olympiateams und weltweit auf Expeditionen unterwegs. 1992 startete er mit der filmischen Begleitung von AthletInnen, darunter internationale Red Bull-Projekte wie die X-Alps, die Cliff Diving World Tour und Expeditionen in die Antarktis. Sein Fokus liegt auf Sportarten abseits des Mainstreams, die dennoch zur Weltspitze gehören – genau wie die Kärntner OlympionikInnen. „Durch meine eigene Erfahrung im Spitzensport kann ich mich gut in die AthletInnen hineinversetzen“, erklärt Miklautsch. „Ich möchte die Momente einfangen, in denen Emotion, Action und Spannung zusammenkommen.“ Mit seiner Kamera fängt er nicht nur Wettkampf-Action ein, sondern auch die persönlichen Augenblicke, die hinter den Medaillen verborgen sind: Trainingslagern, Wettkampfroutinen oder die Vorbereitung auf die entscheidenden Sekunden.

Parallel sorgt PR-Expertin Simone van Slingerland für die strategische Kommunikation der Inhalte. Für ihre Agentur ist es bereits die zweite Olympische Kampagne – nach Paris 2024 nun auch Milano und Cortina. „Dass ich nach den olympischen Spielen in Paris jetzt auch in Milano und Cortina dabei sein darf, ist ein großartiger Meilenstein für meine Agentur“, sagt sie. Ihre Arbeit umfasst Media Relations, Content-Distribution in TV, Online, Print und Social Media, Medienanalysen und Reportings. So wird die Arbeit der AthletInnen sichtbar, nachvollziehbar und messbar.
Olympia: Mehr als Medaillen-Jagd
Die Kombination aus Spitzensport, professionellem Film und strategischer PR macht Olympia 2026 zu einem wirtschaftlich relevanten Projekt für Kärnten. Die AthletInnen liefern die Leistung, Miklautsch erzählt die Geschichten in Bildern, und van Slingerland bringt sie in die Öffentlichkeit – eine Kombination, die das wohl größte Sportereignis der Welt braucht. Für Kärnten wird Olympia zu einer Plattform, auf der Sport, Medien und Wirtschaft ineinandergreifen. Die Region wird als Produktionsstandort, Partner im Spitzensport und Innovationsstandort präsentiert – weit über die reine sportliche Leistung hinaus. Unser Team aus Kärnten – und damit sind nicht nur die SportlerInnen gemeint – zeigt exemplarisch, wie Kärntner Spitzensport, Medienproduktion und PR-Arbeit zusammenwirken können. Olympia 2026 ist für Kärnten nicht nur Medaillenjagd, sondern eine Chance, Kärnten global sichtbar zu machen – sportlich, wirtschaftlich und medial.
Fotocredit: Richard Pichler
