Wie Hannes Kern aus Vorau in der Oststeiermark mit seinem Unternehmen IRIS internationale Maßstäbe in der Industrie- und Anlagensicherheit setzt.
Wer an Hightech-Beratung für Industrieunternehmen denkt, hat meist große Städte oder internationale Technologiestandorte vor Augen. Dass ein Unternehmen aus dem oststeirischen Vorau weltweit gefragte Expertise in der Industrie- und Anlagensicherheit liefert, zeigt jedoch eindrucksvoll, welches Potenzial im ländlichen Raum steckt.
Risiken beherrschbar machen
Mit IRIS – Industrial Risk and Safety Solutions hat Hannes Kern ein hochspezialisiertes Unternehmen aufgebaut, das Industrie, Forschung und Einsatzorganisationen dabei unterstützt, Risiken frühzeitig zu erkennen und kritische Infrastrukturen sicherer zu machen.
Dabei gilt für den Unternehmer Hannes Kern ein Grundsatz, der aktueller kaum sein könnte: Sicherheit beginnt lange bevor etwas passiert.
Unternehmer mit Praxisbezug
Der Weg in die Selbstständigkeit war kein Zufall. Schon als Jugendlicher engagierte sich Hannes Kern bei der Freiwilligen Feuerwehr in seiner Heimatgemeinde Vorau und sammelte dort Erfahrungen, die seinen beruflichen Werdegang nachhaltig prägten. Parallel dazu führte ihn sein Studium des Chemieingenieurwesens an die Technische Universität Graz und später an die Montanuniversität Leoben, wo er sich intensiv mit Prozesssicherheit, Brand- und Explosionsschutz sowie Risikomanagement beschäftigte.

Aus der Verbindung von Wissenschaft und praktischer Einsatzerfahrung entstand schließlich die Idee, ein eigenes Unternehmen zu gründen – mit dem Anspruch, keine theoretischen Konzepte zu entwickeln, sondern Lösungen, die im Ernstfall tatsächlich funktionieren.
Spezialwissen für viele Bereiche
Die Anforderungen an Unternehmen verändern sich rasant. Digitalisierung, Automatisierung, neue Energieträger wie Wasserstoff oder Lithium-Ionen-Batterien sowie strengere gesetzliche Vorgaben machen das Thema Sicherheit anspruchsvoller denn je. Genau hier setzt Hannes Kern mit IRIS an. Das Unternehmen unterstützt Industrie- und Infrastrukturbetriebe, Behörden sowie Forschungseinrichtungen mit Risikoanalysen, Sicherheitskonzepten, Notfallplanung, Krisenmanagement und Schulungen.
Darüber hinaus begleitet IRIS Forschungsprojekte und entwickelt Lösungen, die wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in die Praxis übertragen. Dabei geht es längst nicht mehr nur um den Schutz einzelner Anlagen. Moderne Sicherheitskonzepte müssen heute auch Cyberrisiken, Klimafolgen, Lieferketten und die Widerstandsfähigkeit ganzer Organisationen berücksichtigen.
Mensch und Maschine im Zusammenspiel
Einen besonderen Schwerpunkt legt Hannes Kern auf digitale Technologien. Simulationen, Datenanalysen und künstliche Intelligenz eröffnen völlig neue Möglichkeiten, Risiken frühzeitig zu erkennen und somit Entscheidungen auf einer besseren Grundlage zu treffen.
Für Hannes Kern steht jedoch fest: Technologie kann den Menschen unterstützen, aber niemals ersetzen. Gerade in sicherheitskritischen Bereichen bleibt Erfahrung, Fachwissen und Verantwortungsbewusstsein unverzichtbar. Die Digitalisierung soll nicht Entscheidungen abnehmen, sondern sie fundierter machen.
Bewusst regional geblieben
Dass ein Unternehmen mit internationaler Ausrichtung seinen Sitz in Vorau hat, ist für Hannes Kern kein Nachteil – sondern vielmehr Teil der Unternehmensphilosophie. Die Digitalisierung ermöglicht heute eine Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg. Gleichzeitig bieten regionale Verwurzelung, persönliche Beziehungen und langfristiges Denken ein stabiles Fundament für nachhaltigen Unternehmenserfolg. Kompetenz, Qualität und Verlässlichkeit seien letztlich wichtiger als die Adresse auf der Visitenkarte.

Auch bei der Mitarbeitergewinnung sieht er große Chancen für den ländlichen Raum. Anspruchsvolle Aufgaben, internationale Projekte und flexible Arbeitsmodelle könnten hochqualifizierte Fachkräfte ebenso überzeugen wie die hohe Lebensqualität der Region. Voraussetzung ist allerdings eine moderne digitale Infrastruktur und die Offenheit für neue Formen der Zusammenarbeit.
Ehrenamt und Unternehmertum
Neben seiner Tätigkeit als Unternehmer engagiert sich Hannes Kern seit mehr als 30 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr Vorau und leitet als Schadstoffregionalkommandant den Schadstoffzug Oststeiermark.

Diese Doppelrolle bringt einen entscheidenden Vorteil: Erkenntnisse aus realen Einsätzen fließen direkt in die Sicherheitskonzepte für Unternehmen ein. Umgekehrt helfen wissenschaftliche Methoden und moderne Simulationen dabei, Einsatzkräfte noch besser auf komplexe Gefahrensituationen vorzubereiten. Forschung und Praxis ergänzen sich – zum Nutzen von Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen.
Herausforderungen bringen Chancen
Die kommenden Jahre werden Unternehmen vor große Herausforderungen stellen. Klimawandel, neue Energietechnologien, Digitalisierung und der Schutz kritischer Infrastrukturen verändern die Anforderungen an modernes Risikomanagement grundlegend.
„Ich helfe Unternehmen und Einsatzorganisationen dabei, technische Risiken zu verstehen, beherrschbar zu machen und im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben.“ Hannes Kern
Für IRIS bedeutet das zugleich große Chancen. Das Unternehmen will seine Rolle als kompetenter Partner für anspruchsvolle Sicherheitsfragen weiter ausbauen – regional verwurzelt, international vernetzt und mit einem klaren Blick auf die Zukunft. Ziel ist es, Organisationen resilienter zu machen und Unternehmen dabei zu unterstützen, auch unter schwierigen Bedingungen handlungsfähig zu bleiben.

Hannes Kern zeigt damit eindrucksvoll, dass Innovation nicht an Ballungsräume gebunden ist. Mit Know-how, Unternehmergeist und einem klaren Qualitätsanspruch entstehen so auch in der Oststeiermark Unternehmen, die international gefragt sind – und gleichzeitig ihrer Heimat eng verbunden bleiben.
Kontakt:
IRIS – Industrial Risk and Safety Solutions e.U.
Hannes Kern
Kernstockstrasse 210
8250 Vorau
Tel: +43 676 5964910
Web: www.irisonline.at
E-Mail: office@irisonline.at
