GROOX: Wenn aus 48 Stunden Event ein Jahr digitale Dominanz wird

Wer im Business gewinnen will, braucht keinen Kameramann. Er braucht ein System. Das Grazer Unternehmen GROOX transformiert mit KI-gestütztem Storytelling die Art und Weise, wie Industrie und Wirtschaft kommunizieren. Beim 3. Zukunftsforum Ramsau zeigt CEO Jürgen Gruber, wie aus einem zweitägigen Gipfel eine ganzjährige Content-Maschine wird.

Wenn Jürgen Gruber über Kommunikation spricht, nutzt er kein theoretisches Foliengeschwafel. Er nutzt Erfahrungen aus 14 Jahren Race Across America (RAAM). Wer 5.000 Kilometer am Stück medial begleitet hat und near-live in sehr hoher Qualität produziert, weiß: Erfolg ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von extremer Ausdauer, technischer Präzision und der Fähigkeit, unter maximalem Druck die Ruhe zu bewahren.

„Wir sitzen auf Goldgruben von Inhalten und lassen sie verstauben.“ Jürgen Gruber

Mit seiner Agentur GROOX hat Gruber dieses „Embedded Athlete Principle“ in die Vorstandsetagen der Industrie und zu den größten Wirtschaftsevents des Landes gebracht. Doch 2026 geht GROOX einen entscheidenden Schritt weiter: Vom kreativen Produzenten zum strategischen Architekten.

Ein Kamerateam von GROOX begleitet einen Radfahrer während des Race Across America direkt aus einem fahrenden Begleitfahrzeug. Die Aufnahme verdeutlicht die Produktion hochwertiger Inhalte unter extremen Bedingungen.
Die Begleitung des Race Across America prägte den Arbeitsstil von GROOX: Unter Zeitdruck entstehen Inhalte dort, wo sie passieren – direkt im Geschehen. Foto: GROOX

Das Ende des „Event-Katers“: Die KI-Revolution aus Graz

Das größte Problem teurer Business-Events? Der „Event-Kater“. Zwei Tage Hochspannung, hunderte kluge Sätze – und drei Tage später herrscht digitale Stille. Das Archiv verstaubt auf Festplatten. Viele kennen das auch aus Teilnehmenden-Sicht – man geht voll motiviert heim und wenige Tage später ist die Energie verpufft.

„Wir sitzen auf Goldgruben von Inhalten und lassen sie verstauben“, sagt Jürgen Gruber. Gemeinsam mit der Stadt Graz realisiert GROOX aktuell ein wegweisendes Pilotprojekt: Die KI-gestützte Transformation von Event-Inhalten. Am Beispiel des Zukunftsforums Ramsau beweist GROOX, wie aus den Keynotes und Interviews vor Ort automatisiert hunderte strategische Content-Nuggets für das gesamte Jahr entstehen.

Das Ziel: Einmal investieren, 365 Tage Relevanz ernten. Ein System, das nicht nur Zeit spart, sondern den ROI von Veranstaltungen massiv erhöht.

Kommunikation wird zum Wettbewerbsfaktor

Gerade in technologiegetriebenen Branchen entscheidet heute nicht mehr allein die Qualität eines Produkts über den Markterfolg. Unternehmen müssen Innovationen verständlich machen – gegenüber Kundinnen und Kunden ebenso wie gegenüber potenziellen Mitarbeitenden, Investoren oder Partnern. Wer komplexe Entwicklungen nachvollziehbar kommuniziert, schafft Vertrauen und verschafft sich einen Wettbewerbsvorteil. Storytelling entwickelt sich damit zunehmend von einer Marketingdisziplin zu einem strategischen Instrument der Unternehmensführung.

Ein Mitarbeiter steht in einer Industriehalle vor einer großen Turbine. Die Aufnahme entstand im Rahmen einer Filmproduktion von GROOX für den Maschinen- und Anlagenbau und zeigt industrielle Fertigung in einem modernen Produktionsumfeld.
Das Grazer Unternehmen GROOX begleitet Industrieunternehmen mit strategischem Storytelling und macht komplexe Technologien in hochwertigen Filmproduktionen sichtbar. Foto: GROOX

Embedded Strategy: Mitten im Geschehen, statt nur dabei

Was GROOX von klassischen Agenturen unterscheidet? Sie stehen nicht am Rand. Sie sind Teil des Teams. Ob bei internationalen Konzernen wie der SALINEN AG oder bei hochkarätigen Premium-Sportevents: Das GROOX-Team arbeitet „embedded“.

„Wir entwickeln Inhalte nicht aus der Kameraperspektive, sondern aus den Wachstumszielen unserer Kunden“, so Gruber. Das Ergebnis ist „Goosebump-Media“ – Filme, die nicht nur schön aussehen, sondern Innovationen greifbar machen und Vertrauen bei EntscheiderInnen aufbauen.

KI verändert nicht die Geschichte – sondern ihre Reichweite

Dabei ersetzt künstliche Intelligenz nicht die kreative Idee oder die persönliche Erfahrung. Sie übernimmt vor allem zeitaufwendige Arbeitsschritte wie Transkription, Verschlagwortung, Strukturierung oder die Erstellung unterschiedlicher Content-Formate. Dadurch gewinnen Unternehmen Zeit für jene Aufgaben, die sich nicht automatisieren lassen: Inhalte entwickeln, Botschaften schärfen und Beziehungen aufbauen. Genau darin sieht GROOX das Potenzial KI-gestützter Kommunikation – nicht als Ersatz für Menschen, sondern als Werkzeug, um vorhandenes Wissen besser zu nutzen und langfristig sichtbar zu machen.

Der Impuls auf der Bühne: Innovation zum Anfassen

Beim Zukunftsforum Ramsau am 29. September wird Jürgen Gruber nicht nur hinter der Kamera stehen. In seinem Impulsvortrag auf der Hauptbühne präsentiert er den Stand rund um die Entwicklung des KI-Pilotprojekts. Er zeigt den anwesenden UnternehmerInnen und InnovatorInnen, wie sie Technologie nutzen können, um ihre eigene Geschichte radikal effizienter und wirkungsvoller zu erzählen.

„Wir entwickeln Inhalte nicht aus der Kameraperspektive, sondern aus den Wachstumszielen unserer Kunden.“Jürgen Gruber

GROOX steht für eine neue Ära der Unternehmenskommunikation. Weg vom teuren Einzelprojekt, hin zum hocheffizienten Mediensystem. Content-Pools. In einer Welt, die sich immer schneller dreht, liefert Gruber das Roadbook für die digitale Überholspur. Ehrlich, direkt und ohne unnötigen Ballast – eben wie das Ziel eines 5.000-Kilometer-Rennens.

Isabella Schöndorfer
Isabella Schöndorfer
Chefredakteurin
Ressorts: Wirtschaft | Politik, Hart | Herzlich, Wert | Voll, Life | Style
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