Erstes steirisches Fitnessstudio mit Face ID-Zutrittskontrolle

Seit Mai 2026 wird im Bewegungsstudio Feelgood Seiersberg-Pirka, welches Thomas Mühlbacher mit seiner Geschäftspartnerin und Ehefrau Ines Brunner führt, eine digitale Innovation eingesetzt. Als erster Fitnessbetrieb in der Steiermark wird der Kundenzutritt über ein Face ID-System gewährt.

Thomas Mühlbacher, Mitbegründer von Europas größtem Agrarportal, Landwirt.com, ist in die Gesundheits- und Fitnessbranche gewechselt, nunmehr aber seiner ersten Berufung als digitaler Visionär treu geblieben. „Ich wollte etwas Sinnvolles für die Gesellschaft tun und Menschen dabei helfen, in Bewegung zu kommen sowie gesund zu bleiben. Nun schließt sich der Kreis der digitalen Innovation mit der Einführung der Face ID-Zutrittskontrolle bei Feelgood Seiersberg-Pirka“, erklärt Mühlbacher.

Das Feelgood Franchising-Konzept kommt aus Norwegen und wird bereits in ganz Österreich gut angenommen. Im Mittelpunkt steht ein sanftes Zirkeltraining mit motorisierten Geräten, das gelenkschonend und leicht bedienbar ist.
Ziel ist es, Fitness für alle zugänglich zu machen, also auch Menschen mit kognitiven oder körperlichen Einschränkungen. Es sind keine Vorkenntnisse nötig – daher sind die Feelgood-Bewegungsstudios auch für Einsteiger, Wiedereinsteiger oder Menschen nach einer Verletzung geeignet.

Zwei der steirischen Standorte, nämlich Kalsdorf und Seiersberg-Pirka, werden vom Ehepaar Thomas Mühlbacher und Ines Brunner mit rund 700 Mitgliedern erfolgreich betrieben. Im Mai 2026 wurde das neue „Facetronic“-Zutrittssystem in Seiersberg-Pirka als moderne, sichere Lösung für den Studiozugang eingeführt. Damit waren sie das erste Fitnessunternehmen in der Steiermark, das auf die Technologie der KI-Zutrittskontrolle setzt.

Die Face ID-Zutrittstechnologie aus Deutschland erstmals in der Steiermark

Hinter Facetronic steht eine ausgefeilte Internet-Technologie mittels KI eines deutschen Start Up-Unternehmens, welche nun auch in Österreich Anklang findet. Die intelligente Zutrittskontrolle mit Gesichtserkennung wurde speziell für Fitnessstudios entwickelt, die Sicherheit, Geschwindigkeit und moderne Technik vereinen wollen.

Jeder Zugang wird sekundenschnell geprüft und durch den Gesichtsabgleich zusätzlich abgesichert. Das System wurde so konzipiert, dass es den strengen Regeln der Datenschutzgrundverordnung entspricht und es somit auch mit sensiblen Gesundheitsdaten umgehen kann.

„Neben der einfacheren Organisation spielt vor allem die Sicherheit eine große Rolle.“ Thomas Mühlbacher

Neben dem klassischen Chip können Mitglieder optional auch die Face-ID-Funktion nutzen. „Unser Ziel war es, den Zugang zum Studio für unsere Mitglieder einfacher und gleichzeitig sicherer zu gestalten, was uns mit dem neuen System gelungen ist“, erzählt Thomas Mühlbacher.

Die meisten Feelgood-KundInnen sind in der Generation 60+ und waren  dementsprechend skeptisch gegenüber der neuen Technologie: „Die automatische Gesichtserkennung war für mich völlig neu. Nachdem mir das Team erklärt hat, wie das funktioniert, habe ich es ausprobiert. Heute finde ich es sehr praktisch und möchte nicht mehr darauf verzichten“, sagt die 63-jährige Melitta.

Eine Frau steht vor einem digitalen Zutrittsterminal im Feelgood-Studio und nutzt die Gesichtserkennung für den Zugang zu den Trainingsräumen.
Dank digitaler Gesichtserkennung mittels KI erhalten Mitglieder von Feelgood Seiersberg-Pirka schnell und unkompliziert Zugang zu den Trainingsräumen. Foto: KK.

Digitale Innovation für über 60-Jährige eingesetzt

Feelgood-Mitglieder können weiterhin ihren Chip verwenden, haben aber zusätzlich die Möglichkeit, den Zutritt über ihre Face ID freizugeben. Dabei wird der Zugang automatisch erkannt, ohne dass ein Chip oder eine Karte benötigt wird.
„Wir wollten damit auch die Betreuung verbessern. Durch die digitale Erfassung wissen wir, wer tatsächlich trainiert, können die Auslastung besser einschätzen und unsere Mitglieder noch gezielter begleiten“, zeigt sich Ines Brunner begeistert. Sie bringt ihre Erfahrung im Gesundheitsbereich als biomedizinische Analytikerin und Pilates-Trainerin bei den Feelgood-Bewegungsstudios in Kalsdorf und Seiersberg-Pirka ein.

Die organisatorische Umstellung hat den beiden Inhabern am meisten Kopfschmerzen bereitet. Alle bestehenden Zutrittsmedien mussten dafür neu erfasst und die Feelgood-Mitglieder informiert werden. Das bedeutete viele Gespräche und etwas Geduld. „Besonders freut uns, dass viele Mitglieder, die zuerst zurückhaltend waren, inzwischen sehr positive Erfahrungen gemacht haben. Das zeigt uns, dass wir mit diesem Schritt auf dem richtigen Weg sind“, erzählt Ines Brunner.

Die KundInnen haben auch die neue Zutrittsvariante rasch gut angenommen: „Für mich war wichtig, dass alles transparent erklärt wird. Nachdem ich verstanden habe, wie das System arbeitet, hatte ich ein gutes Gefühl. Mittlerweile nutze ich die Face ID sehr gerne“, so die 63-jährige Waltraud.

Zwei Personen in weißen Feelgood-Poloshirts stehen lächelnd in einem blühenden Garten und blicken in die Kamera.
Das Power-Duo Thomas Mühlbacher und Ines Brunner geht geschäftlich und privat gemeinsame Wege. Sie haben noch einige digitale Innovationen vor. Foto: KK.

Face ID gewährt sicheren und einfachen Zutritt mit Datenschutz-Garantie

Durch die einfache Bedienung der Feelgood-Geräte und die Möglichkeit der individuellen Betreuung wird eine barrierefreie Trainingsumgebung geschaffen. Auch die Zutrittskontrolle ist mittels Face ID-Erkennung somit erleichtert und die Sicherheit für die Betreiber erhöht worden. „Neben der einfacheren Organisation spielt vor allem die Sicherheit eine große Rolle. Moderne Systeme erkennen Auffälligkeiten wesentlich zuverlässiger als klassische Lösungen. Dadurch können wird Missbrauch der Chip-Weitergabe deutlich besser verhindern“, fasst Thomas Mühlbacher zusammen.

Mit den bisherigen Chips habe vieles zwar gut funktioniert, dennoch gab es immer wieder Situationen, in denen Chips vergessen, verloren oder weitergegeben wurden. Also ergeben sich mittels Face ID-Erkennung auch für die Mitglieder große Vorteile.
„Früher habe ich meinen Chip regelmäßig vergessen. Jetzt gehe ich einfach zur Tür und bin sofort im Studio. Das spart Zeit und funktioniert erstaunlich unkompliziert“, berichtet das 71-jährige Feelgood-Mitglied Manfred. Zusammenfassend zeigt sich Thomas Mühlbacher zufrieden: „Die Umstellung war natürlich mit Aufwand verbunden, aber sie hat sich gelohnt.“

Feelgood Seiersberg-Pirka

Business Center Pirka

Hagenbuchstraße 1

8054 Seiersberg-Pirka

0676 33 19 333

https://feelgoodpirka.at

Nora Edelsbacher
Nora Edelsbacher
Autorin | Steiermark
Ressorts: Hart | Herzlich, Schaffens | Kraft, Life | Style
edelsbacher@mut-magazin.at

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