Er ist der Samurai unter den Geländewagen. Kein reines Landfahrzeug, sondern ein rollendes Luftkissenboot – gemacht für Langstrecke, Alltag und Abwege. Besonders Vielfahrer mit Sinn für Geländegängigkeit finden im neuen Outlander einen souveränen Begleiter. Eines steht jetzt schon fest: Ich habe mich schon lange nicht mehr in einem Modell so sicher gefühlt.
Es ist der zweite Tag des Autotests. Die Fußmatten sind staubig, nein, schon fast schmutzig vom spaßigem Waldboden. Die Räder braun von der Sommererde. Ich suche mir abgelegene Gegenden, um nicht aufzufallen, jage den Kraftmotor hinauf auf den Berg, lasse die japanische Raubkatze behände wieder den Hügel runterklettern, Reifen für Reifen über das steinige Geröll.
Rechts von mir der Berg, links bricht der Hang weg. Auf Samtpfoten pirscht sich der Mitsubishi ins Tal. Kurve für Kurve kommen wir der Zivilisation näher. Es macht Spaß. Schon am ersten Tag habe ich die moderne Belehrelektronik hinsichtlich Geschwindigkeitswarner, Fahrspurassistent und Müdigkeitssensor ausgeschaltet. Laut dem Bordcomputer bin ich während meines eindeutigen Adrenalinausstoßes gleichzeitig übermüdet gewesen. Lustig ist er also auch noch. Jetzt aber genug der Emotion, nun zu den Fakten.
Viel bringt viel – der Plug-in-Hybridantrieb im Realtest
Der neue Outlander PHEV kombiniert einen 2,4-Liter-Benziner mit zwei Elektromotoren – und entwickelt daraus ein echtes Kraftpaket mit 306 PS Systemleistung. Die Abstimmung ist beeindruckend: Das Zusammenspiel von Verbrenner, Elektromotoren und stufenlosem Hybridgetriebe funktioniert nahtlos. Schaltvorgänge? Nicht spürbar. Vortrieb? Immer da. Egal, ob auf Schotter, Asphalt oder bei kurzen Sprint-Einlagen auf der Autobahn – der Antrieb liefert zuverlässig ab.
Kein Schalten, kein Ruckeln, kein Zögern. Man drückt das Gaspedal und spürt: Da ist Schmalz. Und zwar genug, um sich im Zweifel auch freizufahren. Wer regelmäßig Langstrecken fährt, freut sich über die neue 85 Kilometer elektrische Reichweite, den 53-Liter-Benzintank und den auf bis zu 844 Kilometer gestreckten Aktionsradius. Wer viel fährt, fährt hier richtig.
Mehr Infos: autohausdoerfler.at
Leistung ist nichts ohne Kontrolle
Mehr als zwei Tonnen Gewicht und dennoch beeindruckend handlich: Das verdankt der neue Outlander nicht nur seinem S-AWC-Allradsystem (Super All Wheel Control), sondern auch einem Fahrwerk, das sich weder von Geröll noch von Tempo 130 aus der Ruhe bringen lässt. Sieben Fahrmodi – von ECO über POWER bis MUD – erlauben eine präzise Anpassung an jede Umgebung.
Besonders auffällig im Test: Die Scheibenbremsen. Fein dosierbar im Alltag, aber wenn nötig: brachial. Auch bei Abfahrten auf losem Untergrund oder im Anhängerbetrieb bleibt der Outlander beherrschbar – der integrierte Anhänger-Stabilitätsassistent tut hier still, aber effektiv seinen Dienst.
Innenraum: hochwertig, geräumig, digital
Der Innenraum des Outlanders ist auf der Höhe der Zeit – optisch wie haptisch. Wertige Materialien, eine klare Formsprache und digitale Bedienelemente mit guter Rückmeldung schaffen Vertrauen. Besonders auffällig im Testmodell: das intuitive 12,3-Zoll-Digitalcockpit, die Head-up-Anzeige und das schwebend montierte Infotainmentsystem.
Dank kabellosem Apple CarPlay/Android Auto, Sprachsteuerung („Hello Mitsubishi“) und Qi-Ladepad wird das Cockpit zum mobilen Büro für UnternehmerInnen mit vollem Terminkalender. Und wenn mal jemand hinten mitfährt: viel Platz, bequeme Sitze, flexible Rückbank (40:20:40) und ein durchdachter Kofferraum mit bis zu 1.404 Liter Ladevolumen sorgen für Alltagstauglichkeit. Wir haben den Testwagen gleich zum Transport einer neuen Doppelbettmatratze genutzt. Okay, sie war natürlich zusammengerollt, aber erstaunlich, was in diesen Kofferraum passt!
Wieder da – und besser denn je
Zugegeben: Der Outlander war in Europa eine Zeitlang von der Bildfläche verschwunden. Doch wer meint, das mache ihn zum Outsider, irrt. Mit mehr als 200.000 verkauften Einheiten der Vorgängergeneration war er lange ein Hidden Champion bei Hundebesitzern, Förstern, Campern und Vielreisenden. Nun kehrt er zurück – gebaut in Japan, entwickelt für den europäischen Markt, mit neuer Plattform, besserem Akku, mehr Technik und ausgefeilter Komfort.
Der Outlander hat mehr als ein Leben
Ob auf Asphalt, im Wald oder im Berufsverkehr: Der neue Mitsubishi Outlander PHEV 2,4 4WD Intense AT25 ist ein SUV mit Haltung, Technik und Ausdauer. Ein echtes Business-Fahrzeug mit Offroad-Seele. Kein Blender, kein Lifestyle-Zubehör, sondern ein durchdachtes Werkzeug für Anspruchsvolle. Und mit acht Jahren Garantie kommt man sehr weit. Mindestens acht Leben.
Das Testfahrzeug wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Autohaus Dörfler in Spittal. Getestet von den Nockbergen bis an die Adria.
Autohaus Oskar Dörfler GmbH, Khevenhüllerstr. 5, 9800 Spittal an der Drau, M 0664 50 42 888, T 04762 3997, oskar3@autohausdoerfler.at, www.autohausdoerfler.at








