Aus der Garage zum digitalisierten Marktführer

Mit der Österreich-Premiere eines KI-basierten Annahme-Scanners, dem „Transmobil“ und einem Rein raum-Lackierzentrum untermauert Karosserie Puck seine österreichweite Spitzenposition.

Während positive Schlagzeilen aus der Wirtschaft in diesen Monaten selten sind, hat ein innovativer Kärntner Familienbetrieb gleich dreifachen Grund zu feiern: Karosserie Puck in St. Veit an der Glan nahm jüngst den ersten Kfz-Annahme-Scanner Österreichs in Betrieb, eröffnete einen zweiten Standort in Weitensfeld und jener Mann, der das Unternehmen mit seinem Team zu einem österreichweit führenden Betrieb machte, feiert sein 15-jähriges Jubiläum als Geschäftsführer: Gert Puck

Was 1952 in einer kleinen Garage in Hörzendorf mit der Reparatur von Anhängewagen begann, ist heute nicht nur das größte und modernste Unternehmen seiner Branche in Kärnten, sondern auch eines der größten und innovativsten österreichweit. 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 7 Kfz-Meister (plus 1 in Ausbildung) und 15 Lehrlinge bearbeiten nicht weniger als 3500 Fälle im Jahr, Tendenz steigend. Die Kunden kommen längst nicht nur aus Kärnten, sondern auch aus den angrenzenden Bundesländern und sogar aus Italien und Slowenien.

„Das größte Kapital an diesem Standort sind die erfahrenen, erstklassigen Mitarbeiter, die alle aus dem Gurktal stammen.“ Gert Puck

Nachhaltigkeit wird nicht nur in den Kundenbeziehungen großgeschrieben: Karosserie Puck erfreut sich auch hoher Loyalität unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – ein Großteil ist bereits 10 Jahre oder länger im Betrieb. Nachhaltiges Handeln wird im Betrieb aber auch im Hinblick auf Ressourcenschonung gelebt, wie die hauseigene PV-Anlage oder die Wärmeversorgung durch eine Luftwärmepumpe zeigen.

Mehr Flexibilität durch zweiten Standort

2025 hat Karosserie Puck in Weitensfeld eine Zweigniederlassung eröffnet. Ein ehemaliges Autohaus wurde zu einem der modernsten, digitalen Karosserie- und Lackierbetriebe umgebaut, um die hohen Qualitätsansprüche auch im Gurktal gewährleisten zu können. Durch die Erweiterung konnte die Flexibilität in der Schadensabwicklung erhöht, die Kapazität erweitert und somit die Wartezeit auf einen Reparaturtermin minimiert werden. Geschäftsführer Gert Puck setzt hier auf regionale Kompetenz: „Das größte Kapital an diesem Standort sind die erfahrenen, erstklassigen Mitarbeiter, die alle aus dem Gurktal stammen.“

Präzise aufgetragen: Im Lackierzentrum herrscht Reinraumqualität. Foto: Didi Wajand

High-tech, Digitalisierung und KI

Karosserie Puck ist Vorreiter in Sachen Digitalisierung und hier österreichweit an der absoluten Spitze. Mit der Eröffnung des hochmodernen, Reinraumniveau bietenden Lackierzentrums im Jahr 2021 wurde nochmals ein Digitalisierungsschritt gesetzt.

Der papierlose Arbeitsprozess in Verbindung mit einem digitalen Planungstool sorgt für höchste Effizienz in der Lagerwirtschaft und optimierte innerbetriebliche Logistik. Mittels Tablets haben die Mitarbeiter jederzeit Zugriff auf alle Informationen und Teile, die das gerade bearbeitete Fahrzeug betreffen.

Herzstück und Highlight der innerbetrieblichen Logistik ist das „Transmobil“, eine ferngesteuerte Plattform, die eine mobile Hebebühne samt Fahrzeug aufnehmen kann und zu der jeweiligen Bearbeitungsstation bringt. Gert Puck: „Das Fahrzeug kommt so geräusch- und emissionsfrei von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz. Besonders Elektro- und Hybridfahrzeuge, die stromlos geschalten werden, könnten sonst nur schwer bewegt werden.“

Gert Puck, Silke Puck-Wank, Dietmar Gindl beim Annahme-Scanner. Foto: Didi Wajand

Die neueste Errungenschaft des Familienunternehmens ist der erste Annahme-Scanner Österreichs. Er untersucht ein Fahrzeug anhand von 800 Bildern und kann dank Künstlicher Intelligenz kleinste Abweichungen von der Norm anzeigen. Zum Einsatz kommt er u.a. bei Untersuchungen für Kaskoanträge bei Versicherungen. Dieses Service kann übrigens ohne Terminreservierung in Anspruch genommen werden.

Zahlen, Daten & Fakten

Rechtsform: Karosserie Puck GmbH & Co. KG

Gründungsjahr: 1952

Standorte: St. Veit an der Glan (Zentrale), Weitensfeld

Mitarbeitende: 60

Kfz-Meister: 7 (plus 1 in Ausbildung)

Lehrlinge: 15

Ersatzautos für Kunden: 65

Bearbeitete Fälle/Jahr: 3500

Hohe Kompetenz, spezialisiertes Portfolio

Das stetige Wachstum und die Entwicklung zu einem führenden Karosseriefachbetrieb gelangen dank eines spezialisierten Leistungsportfolios, sehr hoher Qualitätsmaßstäbe und kompromissloser Kundenorientierung. Als freie Werkstatt bietet man Leistungen wie die Behebung jeglicher Beschädigungen an der Karosserie, Spenglerarbeiten, Dellenreparatur, Lackierarbeiten, Scheibenreparaturen und Spurvermessung für Fahrzeuge aller Marken.

Durch die Spezialisierung hat sich Geschäftsführer Puck bewusst dafür entschieden, nicht alle Reparatur- und Serviceleistungen anzubieten. So werden etwa Öl- und Reifenwechsel, Bremsreparaturen o.ä. nicht durchgeführt.

Mitarbeiter bei der Automatischen Farbenmischanlage, Foto: Didi Wajand

Permanente Aus- und Weiterbildung des gesamten Teams sichert Kompetenz am Stand neuester Technik, sei es bei 3- oder 4-Schicht-Lackierungen, bei der Bearbeitung von Verbundwerkstoffen, dem Handling von Hochvolttechnologie oder bei der Kalibrierung von Fahrassistenzsystemen

Eine Besonderheit des Unternehmens ist auch die Tatsache, dass Karosserie Puck der erste Tesla Body Repair Shop Kärntens war und daher Karosserie- und Lackschäden dieser Marke ohne den Verlust von Garantieansprüchen reparieren kann. „Wir verbauen nur Originalteile“, so Puck. Durch Vereinbarungen mit allen Versicherungen wickelt die Werkstatt Schadensfälle schnell und unbürokratisch ab.

Übrigens: Während der Reparatur des eigenen Fahrzeugs stehen den Kundinnen und Kunden nicht weniger als 65 Ersatzfahrzeuge zur Verfügung. Gert Puck:„Kundenorientierung und stetige Weiterentwicklung sind unser Anspruch, was unsere Kundinnen und Kunden in hohem Maße honorieren. Deshalb blicken wir auch optimistisch in die Zukunft, in der wir unsere führende Position absichern und ausbauen wollen.“

Karosserie Puck

Villacherstraße 63

9300 St. Veit an der Glan

Isabella Schöndorfer
Isabella Schöndorfer
Chefredakteurin
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